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Stippen , von niederdeutsch Stipp, "Kleinigkeit", "Punkt",

Bezeichnung für die Technik des Punktierens (Stippens). Das Stippverfahren bei Glas, bei dem aus einzelnen Punkten bestehende Darstellungen und Ornamente mittels Diamantwerkzeug eingeritzt werden, soll um 1620 erstmals die holländische Künstlerin Anna Roemers Visscher angewendet haben. Im 18. Jh. waren u. a. die Glaskünstler David Wolff, Jacob van den Blijk und Aert Schouman auf diese Verzierungstechnik spezialisiert. Einen flächendeckend gestippten Hintergrund weisen beispielsweise auch die meisten Elfenbeinreliefs des Bildhauers Frans van Bossuit auf. Die Verzierung von Pottwalzähnen erfolgte gleichfalls durch Stippen. Es wurden dabei die Konturen einer auf einen Pottwalzahn gelegten Bildvorlage mit einer Stahlnadel durchstochen, anschließend die einzelnen Einstiche durch Einritzen verbunden und sodann die Ritzzeichnung mit Lampenruß eingeschwärzt (* Scrimshaw). Vgl. * Punktieren.


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