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Siegel der Goldarbeiter von Wien Als ältestes Wiener Handwerkssiegel wurde es ab 13. Oktober 1366 zum Besiegeln der Handwerksordnung für die Wiener Goldschmiede verwendet; hergestellt von einem unbekannten Wiener Meister. Durchmesser von 3,5 cm, enthält es außen zwischen zwei Perlenlinien in gotischen Großbuchstaben die lateinische Umschrift "S(igillum) Aurifabrorum de Wienna", zu deutsch: Siegel der Goldschmiede von Wien.
Legende: Im Mittelfeld sitzend der Hl. Eligius, mit einer Mönchskutte samt herunterhängender Kapuze bekleidet, dargestellt. Sein bärtiges Haupt ist mit einem Heiligenschein versehen. Er arbeitet mit dem Hammer an einem Meßkelch. Eingerahmt mit Architekturelementen, zwei Erker, die mit Blumenelementen ausgefüllt sind.
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