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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Treppenschliff

Charakteristisch sind die "Stufen", d.h. die "treppenförmig" angelegte Form.
Der Smaragd, bekannt als "spröder Stein", wird in der "Topqualität", immer im sogenannten "Achtkant-Treppenschliff" = "Emerald Cut", geschliffen.
Würde man Smaragde im "Rechteck" und nicht im "Stumpfeck" schleifen, so ist die Gefahr beim Fassen groß, dass Risse, Sprünge oder Absplitterungen entstehen.
Smaragde fasst man deshalb immer in Feingoldzargen, Grüngoldzargen oder Palladiumweißgoldzargen; niemals in 14 Kt. Gelb- oder Blassgold sowie 14 Kt. oder 18 Kt. Nickelweißgold.
Solche Legierungen sind zu hart und daher für den Smaragd nicht geeignet. Alle spröden Steine dürfen nicht mit solchen Legierungen gefasst werden!


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