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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Lederfell / Fell

Ursprünglich trug im Mittelalter der Goldschmied einen Lederschurz, den er bei der Arbeit am Werkbrett (Brett'l) zum Auffangen der Edelmetallabfälle in eigens dafür vorgesehene Vorrichtungen einhing. Er trug somit seinen Edelmetallabfall (Schrotten und Feilung der bedingt durch die Be- und Verarbeitung von Schmuck entsteht), mit sich in der Werkstätte stets herum. Im Laufe der Zeit haben sich die Verhältnisse geändert und man entwickelte ein einfacheres Handhaben. Es wurden an den Arbeitsplätzen zum Auffangen der Edelmetallabfälle sogenannte Lederfelle (meist aus Rindsleder) befestigt.


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