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Besteck Abgeleitet von "beistecken", "bei sich tragen".
In der ursprünglichen Entstehungsform war zuerst der Löffel seit ältesten Zeiten in Gebrauch (eigentlich ein Schöpfgefäß). Die Laffe unterlag den verschiedenen Gebrauchsformen. Die Gemahlin des Dogen Selvo (1071-1084) brachte aus ihrer Heimat Byzanz das Besteck nach Venedig, wo es zum ersten Mal in Europa verwendet wurde. Die Formen unterlagen den verschiedensten Stilepochen und Verwendungszwecken. Der schmucktechnisch reichhaltigste Teil eines Besteckes bezieht sich immer auf den Griff. Der "Besteckschmied" oder "Besteckerzeuger" ist heute ein Spezialist unter den Silberschmieden. Die Vielfältigkeit bei Bestecken erfordert diese Spezialisierung.
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