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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Doublierung

Technik für Körperschmuck, um 1850. Jener Teil, der mit Diamanten besetzt war, wurde in Silber gearbeitet. D.h. Oberteil eines Schmuckstückes = Silber. Unterteil = Gelbgold. Doublierungen werden heute sehr selten durchgeführt. Zeitstil Mitte bis Ende des 19. Jh.
Doublierung als mechanischer Vorgang. Unter hohem Druck und Wärme werden in Mikron gemessene Gold-, Silber- oder Platinlegierungen auf ein unedles Grundmetall aufdiffundiert. Bekannte Arbeitstechnik in der Schmuckherstellung des 20. Jh. Industrielle Fertigung.
Bereits 1742 wurden in England durch Thomas Boulsover auf Kupfer dünne Silberfolien aufgewalzt und durch Druck mit dem Grundmetall verbunden. Es entstand das berühmte Sheffield-Plate. Bekannte Hersteller waren: 1743 bis 1762 T. Boulsover und J. Wilson,1762 bis 1764 J. Hannock und ab 1764 auch M. Boulton. Hergestellt wurden: Schmuckknöpfe, Dosen, Schnallen, Teekannen, Tabletts, Leuchter, Degengriffe, Schnupftabaksdosen usw.


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