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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Ebonit

Aus Ebonit werden hauptsächlich Mundstücke für Musikinstrumente und Klaviertasten, sowie Kunstdrechslereien und Schmuckstücke gefertigt.
Es ist weniger hart als Phenolharze, aber es hat in seiner Molekularstruktur einen sehr dichten Aufbau und ist von daher sehr resistent gegen Korrosion, mehr als Kunststoff und es ist auch von seiner Stabilität her überlegen.
Ebonit stellt man her, indem man ein Naturkautschuk-Schwefelgemisch in einem Ofen erhitzt und entsprechend verformt. Der Naturkautschuk ist anfangs sehr hart und muss fein zermahlen werden, bevor man Ihn mit Schwefel mischt.
Das fertige Gemisch wird in eine metallene z.B. Mundstückform gegeben und zunächst bei 100 bis 200 Grad etwa 15 Minuten erhitzt. Anschließend wird die Form entfernt und der Inhalt im Ofen etwa eineinhalb Tage erhitzt. So können die zwei Substanzen ganz langsam miteinander reagieren und das Ebonit bekommt seine hohe Dichte. Ebonit gibt es schon seit recht langer Zeit, wird aber heutzutage häufig durch Kunststoff ersetzt.


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