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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Edelzinn

Dafür sollte die Bezeichnung "chemisch reines Zinn" stehen. Erst seit dem 20. Jh ist es möglich, chemisches Zinn herzustellen. Man verwendete aber bereits in früheren Zeiten, Zinnlegierungen zur Ess- und Trinkkultur, die nicht aus chemisch reinem Zinn bestanden. In der Antiquität trennt man das Edelzinn vom Gebrauchszinn durch die Dekorerscheinung. An Objekten aus der 2. Hälfte des 16.Jh. und aus dem 17.Jh. kann man an verzierten Schaustücken aus Zinn, die Unterscheidung von dem Gebrauchszinn (sparsam am Dekor) am deutlichsten erkennen. Für Zinn ohne Bleizusatz sind die Bezeichnungen: "Engelszinn" und "Englisches Zinn" gebräuchlich. Beim sogenannten "Kaiserzinn" handelt es sich um schönes Tafelzinn aus dem 19.Jh. Chemisch reines Zinn wird als "Spiauter" bezeichnet und als Sauerstoff reduzierendes Schmelzmittel beim Silbergießen in Ossa sepia verwendet.


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