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Eisenschmuck Aus Eisen gegossene Schmuckstücke sollen erstmals 1786 in der preußischen Hütte Gleiwitz in Schlesien (heute Polen) gefertigt worden sein. Nach franz. Vorbildern wurden dann von ca. 1804/30 vor allem in Berlin Kolliers, Armbänder und Ringe hergestellt, wie sie damals allgemein Mode waren. Der mit schwarzem Einbrennlack gefirnisste Eisenschmuck wurde während der Freiheitskriege aus Patriotismus getragen, d.h. anstelle von Kleinodien aus Gold, die dem Staat als Beitrag zur Finanzierung der Kriegskosten überlassen worden waren. Inschriften wie "Eingetauscht zum Wohl des Vaterlandes" oder "Gold gab ich für Eisen", erinnern an den patriotischen Zweck (Berliner Eisenschmuck, Wiener Eisenschmuck).
Ab 1800 wurde der Eisenschmuck auch in Österreich eingeführt. Erzeugt wurden vorwiegend Fassungen für Kameen und Miniaturen, Ketten, Armbänder, Broschen, Ringe, Halsbänder, Colliers, Medaillen, diverse Schmuckelemente, Kreuze, Schnallen, Verschlüsse usw.
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