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Haarschmuck Schmuck des Biedermeiers. Man unterscheidet zwischen Schmuckstücken, die zur Gänze aus kunstvoll geflochtenen Menschenhaaren (Trauerschmuck und Freundschaftskult) bestehen und nur an den Enden in Gold gefasst sind (Armbänder, Hals- oder Ohrenschmuck und Uhrketten) oder in Haarbilder, die in Schmuckstücken eingesetzt sind. Man vermutete, dass das Haar den Seelenstoff in sich trage und somit eine Verbindung zu dem lieben Menschen herstellte, von dem die Haarlocke stammte. Besonders schönen Haarschmuck stellte der bekannte franz. Goldschmied "Lemonnier" her. Als Haarschmuck bezeichnet man auch im Haar getragene Schmuckstücke wie z.B. "Aigretten, verzierte Steckkämme, Perlenschnüre" usw. Sehr beliebt waren die aus dem 19.Jh. stammenden hochovalen und in Reliefgravierung geschnitzten Frauenbüsten in Form von Elfenbeinbroschen. Sie waren zusätzlich von Perlenschnüren umgeben.
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