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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Gips

Werkstoff, der besonders bei den Renaissancekünstlern Italiens für die Herstellung von Modellen beliebt war; in Mittel- und Nordeuropa war er weniger gebräuchlich.
Gips wurde als Formwerkstoff für weniger komplizierte Gussstücke verwendet, wenn die Form geteilt war. Beim Schleuderguss (Wachsausschmelzverfahren) besteht die Gussform aus einer Gips ähnlichen Masse. Löten in Gips zählte bei der Montage von Juwelenschmuckstücken zu einer der wichtigsten Arbeitstechniken beim Zusammenlöten von mehreren, einzelnen Teilen. Silberhohlwaren (z.B. Kerzenleuchter) können zur Hebung der Standfestigkeit mit Gips gefüllt sein.


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