Stücksuche:
Bitte mind. 2 Zeichen eingeben. Weitere Suchmöglichkeiten »

Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Nutzen Sie die Funktion der Volltextsuche, um einzelne Einträge des über 3.200 Begriffe umfassenden Schmucklexikons zu finden.  
 Volltextsuche: nur in der Begriffsliste suchen

Girandole

a) Tischleuchter (Leuchter) mit mehreren geschwungenen Armen. Die Arme können einzeln abgenommen werden. In den einzelnen Tüllen lassen sich die Kerzen einzelne einfügen. Die Girandole ist eine französische Erfindung des Rokoko und verdrängte den schweren Tischkandelaber.
b) Girandole als Körperschmuck (Brosche oder Ohrgehänge). Bei der Girandole befindet sich als Kopf meist ein Motiv, zum Beispiel eine Schleife, ein komplizierter Knoten oder ein Blütenzweig oder ein einzelner Stein usw., von dem dann ein horizontaler Zweig herabhängt, an dem drei Steine in Tropfen befestigt sind. Broschen in dieser Form wurden in der Mitte des Ausschnittes (Brustbroschen) getragen. Meistens aber fand die Form bei Ohrringen Anwendung. Generell lässt sich sagen: aus mehreren tropfenförmigen Teilen (ausgefasst mit Edel- oder Schmucksteinen) zusammengestellter Ohr- oder Brustschmuck.
c) Mit Spiegeln kombinierter mehrarmiger Wandleuchter. (Appliken).


<< Gips Girlande >>


Der Kunstbegriff des Tages per E-Mail!
Auf Wunsch senden wir Ihnen regelmäßig einen Begriff aus dem Kunstlexikon
per E-Mail zu. Zur Anmeldung »



Aktuelle Objekte:

Franz Rösel ... >

Thomas Herbst >



Aktuelle Objekte:

Okimono 'Ho ... >

Guido Reni, ... >