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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Adam-Stil / Adam-Silver

Englischer Kunststil von etwa 1770 bis 1800, benannt nach James und Robert Adam.

Der als Frühklassizismus zu bezeichnende Adam-Stil, löste das Rokoko in England ab und verlief parallel zum Louis-seize-Stil. Der Adam-Stil ist von der griechischen und römischen Kunst, der italienischen Renaissance und dem englischen Palladianismus geprägt. Für das Silbergerät im Adam-Stil sind bei den meisten Hohlgefäßen klassische Urnenformen und für Leuchter antike Säulen verbindlich. Tafelaufsätze und Gebäckkörbe sind häufig mit Filigran verziert.
Diese Geräte wirken leichter und feiner als die französischen Gegenstücke und zeigen eine Fülle zarter Dekorationen. Als Dekor sind symmetrisch angeordnete Girlanden, Geißblattranken, schneckenförmige Voluten, Lotosblumen, Palmenblätter, Sphingen und Medaillons, die dem Gegenstand meist aufgesetzt sind (Appliquen), sowie Kannelierung und eine Bright-Cut-Gravierung charakteristisch.


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