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Altarleuchter Teil des Altargeräts. Im 12. und 13. Jahrhundert waren Altarleuchter meist aus vergoldeter Bronze. Sie zeigen gedrungene Formen. Auf drei Füßen (meist Löwen- oder Klauenfüße) ruht ein pyramidenförmiger Sockel, über dem sich unmittelbar der Nodus (Kelch) und eine breite Traufschale mit Kerzendorn erheben. Es waren auch Leuchter in Tier- und Menschengestalt gebräuchlich, vor allem Drachen-, Ritter und Simsonleuchter (Simson auf dem Löwen). Vom 14. bis 17. Jahrhundert bevorzugte man als Material Messing. Als Typen treten auf: der Scheibenleuchter (14. bis 16. Jahrhundert) mit ausladendem Fuß und Kerzenteller, dessen (in der Spätgotik hoher, in der Renaissance gedrungener) Schaft durch scheibenförmige Knäufe unterteilt ist; der Glockenleuchter des 17. Jahrhunderts mit hohem glockenförmigem Fuß. Die Altarleuchter des 18. Jahrhunderts waren meist aus Silber und folgten den Formen des Hausleuchters. Der Kerzenhalter war spitzförmig.
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