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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Augsburger Silber

Augsburg wurde in römischer Zeit wie auch im Mittelalter vom Handel mit Silber (und Salz) entscheidend geprägt.

Erste Nachweise für Gold- und Silberschmiede aus 1376 Zunftordnung 1529, Hochblüte 1575-1625.

Das Silbergeschirr aus Augsburg war als Augsburger Silber bekannt und bürgte für gute Qualität, denn Augsburger Silbergerät war an vielen europäischen Königshöfen und Adelshöfen von Bayern, Württemberg, Sachsen, Preußen, Brandenburg, Schweden und Dänemark sehr beliebt.

Der Augsburger Jakob Fugger (1459-1525) war, als Spediteur von Silber, Salz, Tuch u.v.m., damals der reichste Mann der Welt. Sogar der deutsche Kaiser Maximilian I. lieh sich für sein aufwendiges Leben und die zahlreichen Kriege bei Fugger Geld. Durch diese finanzielle Anhängigkeit verschaffte sich Jakob Fugger nach dem Salzburger Silber die Rechte auf die Ausbeutung des Südtiroler Silbers.


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