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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Bandelwerk

Eine Dekorform im 18. Jh. Die Verbreitung entstand über Vorlagestiche, vor allem von Augsburger Kupferstechern. Besonders bekannt war Paulus Decker um etwa 1715/20. Im Bandelwerk ist eine Verschmelzung der Arabeske, Groteske, des Akanthus und des Rollwerks in bewusster Anlehnung an Werke des niederländischen Ornamentstechers (Frans Floris, V. de Vries) zu beobachten.

Der berühmte französische Ornamentstecher Jean Bérain (1637-1711) verstärkte den Erfolg. Der Goldschmied J.L. Eyster (gest. 1733) gab um 1715 Vorlagehefte mit "Neu inventiertem Laub- und Bandelwerk" heraus. Das Bandelwerk ist auch in den Ornamentschatz der Silberschmiede aufgenommen worden, wo es vor allem an Tafelgeräten aufscheint. Es ist nicht zu verwechseln mit der Arabeske (Bandarabeske).


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