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Cartier, Louis Francois Louis Francois Cartier eröffnete 1847 sein Geschäft in Paris und belieferte bereits wenige Jahre darauf Kaiserin Eugènie mit Schmuck im Stil des Louis-seize.
Daneben produzierte er auch Schmuck nach Mustern der italienischen Renaissance und nach ägyptischen Vorbildern.
1874 wurde sein Sohn Alfred Partner und Mitarbeiter. Cartier belieferte das Paris des "Fin de siècle".
1898 verlegte Alfred Cartier mit seinem Sohn Louis das Geschäft in die berühmte Rue de la Paix, wo es heute noch ist.
Cartier war einer der wenigen Goldschmiede, die Platinschmuck erzeugten. Er wurde nicht zuletzt dadurch zum berühmtesten Juwelier der Jahrhundertwende und belieferte Könige und Zaren, Industrielle und Noble aus dem fernen Osten.
1902 eröffnete Cartier eine Filiale in London und stellte Juwelen und Objets d'Art für die Königliche Familie her.
1909 eröffnete Pierre Cartier, ein Enkel von Louis, ein Geschäft in der Fifth Avenue in New York, nachdem er eine sehr begüterte amerikanische Industriellentochter geheiratet hatte.
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