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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Colour

Colour = Farbe des Diamanten und eines der wichtigsten Qualtitätskriterien der Diamanten, eines der „4 C“:

Cut = Schliff
Colour = Farbe
Clarity = Reinheit
Carat = Gewicht

Siehe LINKS unten.

Die Farbe des Diamanten ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.

Es wird zwischen naturfarbenen und behandelten Diamanten unterschieden. Die Naturfarben erstrecken sich über ein breites Spektrum. Dieses reicht von der Gelbreihe über braune Farbtöne bis hin zu Schwarz. Weitere Farben, aber sehr selten und erzielen deshalb einen hohen Wert, sind Rosé, Rot, Grün und Blau, welche in verschiedenen Nuançen vorkommen. Die gleichen Farben gibt es bei behandelten und synthetischen Diamanten. Weißes Licht durchdringt den Stein bei einem absolut farblosen Diamanten mühelos und tritt in den Regenbogenfarben (Dispersion = Feuer) wieder aus. Die beste Farbe eines Diamanten ist daher die völlige Farblosigkeit (lt. CIBJO hochfeines Weiß+).

Die meisten naturfarbenen Diamanten sind in der Gelb- und Braunreihe zu finden. Reine Gelb- und Brauntöne werden selten gefunden. Oft sind Farbanteile von grün, olivgrün, orange oder pink beigemischt. So entstehen unendlich viele Farbnuançen, welche nicht ganz einfach zu klassifizieren sind. Bei Rohdiamanten gibt es ca. 5000 Klassifikationen von Rohkristallen und annähernden Farben.

Im internationalen Handel werden die farbigen Diamanten auch als "fancy colour", also "Fantasiefarben" bezeichnet.

Durch Behandlung (Bestrahlung mit anschließendem Brennen) erzeugt man künstliche Farben. Die Behandlung verändert die Oberfläche oder das Kristallinnere des Diamanten. Je nach Dauer und Intensität ist das Ergebnis dieser Bestrahlung eine Grünfärbung in unterschiedlichen Schattierungen. Beim erneuten Erhitzen dieser grünen Diamanten verändert sich das Kristallinnere wieder. Die Diamanten erhalten nun eine sattgelbe bis braune Farbe, Grün aber auch Blau, je nach Ausgangsfarbe und Dauer und Temperatur der Bestrahlung. Die Bestrahlung eines Diamanten kann nur mit modernen Labortechniken nachgewiesen werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es auch Diamanten gibt, welche auf natürliche Weise im Erdinnern bestrahlt wurden.


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