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Steinschneider Vergleichbar sind die Werkzeuge des "Steinschneiders" mit den Instrumenten eines Zahnarztes. Simpel ist das Gerät des orientalischen Beginns. Damals verwendete man spitzscharfe Handstichel in den verschiedensten Formen und Schneiden (Anschliff). Damit wurden die reliefartigen Darstellungen erhaben oder vertieft, vorerst in weiche, später vereinzelt auch in härtere Steine mit freier Hand eingerissen, eingegraben oder eingeschnitten.
Etwa 4000 Jahre v.Chr. erfand ein Steinschneider der damaligen Zeit den Antrieb durch die Radtechnik. Seit damals nahm die Technik einen gewaltigen Aufschwung, wobei sich bis zum heutigen Tag nur Unwesentliches geändert hat. Im hellenistischen Ägypten und im römischen Kaiserreich wurden die Spitzenproduktionen der Steinschneidetechnik hergestellt. Seither ist das Werkzeug gleichgeblieben. Die Stichel haben sich großteils in Werkzeuge mit kugel-, zylinder-, konus- oder röhrchenförmiger Struktur verwandelt. Man spricht vom "Zeiger". Sie werden mittels Elektromotores angetrieben, wobei die Endformen der Zeiger mit Diamant- oder Korundstaub versehen sind, - teils manuell, teils rein maschinell gesteuert.
Bei den "Caméen" unterscheidet man in der jetzigen Schmuckepoche zwischen Handgravierungen, Ultraschallgravierungen oder mit Laser gravierte oder geschnittene Caméen oder Gemmen.
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