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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Fries

frise = franz.: Borte, Band, Linie

Fries = Zierstreifen, der bandartig verlaufend, ornamental oder figürlich gestaltet sein kann. Dient zur Gliederung einer Fläche und als Dekor.
Man unterscheidet:
1) Mäander (Laufender Hund) seit der Antike bekannt und in verschiedenen Formen (winkelig und wellenförmig) möglich.
2) Palmettenfries (seit der Antike bekannt).
3) Bukranionfries (römisch).
4) Perlstab, Astragal (griechisch, ionisch).
5) Kymation, Blattwelle (griechisch, dorintisch).
6) Kymation, Blattwelle, Eierstab (griechisch, ionisch).
7) Kymation, Blattwelle (griechisch, lesbisch).
8) Zangenfries (Völkerwanderungszeit 6.Jh.).
9) Sägezahn-, Spitzzahnfries (romanisch).
10) Zickzack-, Zackenfries, Deutsches Band (romanisch).
11) Zahnschnitt, Zahnfries (romanisch).
12) Rautenfries (romanisch).
13) Rollenfries (romanisch, anglonormannisch).
14) Schachbrett-, Würfelfries (romanisch).
15) Schuppenfries (romanisch, anglonormannisch).
16) Scheibenfries (romanisch, anglonormannisch).
17) Platten-, Felderfries (romanisch).
18) Taufries, Gedrehtes Tau (romanisch, anglo-normannisch).
19) Rundbogen-, Bogenfries (romanisch).>BR> 20) Kreuzbogenfries (romanisch).
21) Entrelacs (romanisch).
22) Diamantfries (romanisch).
23) Blatt-, Laubfries (romanisch und frühgotisch).
24) Tierfries (romanisch).


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