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Pompon Frz.: "Seidene Blumen mit Gold oder Silber durchwirkt, zum Kopfputze der Damen im Rokoko" aber auch "knäuelartige Quaste aus Wolle oder Seide auf Kopfbedeckungen".
Mit Pompons wurden die kunstvollen, zum Teil mit falschen Haaren, konstruierten Frisuren der Damen geschmückt. Die Pompons wurden mit Samtbändern, die auch zusätzlich mit Edelsteinen und Gemmen besetzt sein konnten und Federn in den erstaunlich hohen Haargebilden gehalten, die mit Schweinefett behandelt und zuletzt weiß gepudert wurden. Solche Frisuren mussten bis zu 2 Monate halten. Im Zeitalter des Rokokos bis 1790 gebräuchlich, im Biedermeier in vereinfachter Form wieder sehr modern und in allen Gesellschaftsschichten getragen.
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