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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Hackperle

Diese Technik lässt sich seit dem 16. Jahrhundert nachweisen. Ausgangsmaterial sind farbige Glasröhren. Diese Röhren werden kalt gezwickt, gehackt oder gesprengt, daher auch der Name Hackperle oder Sprengperle. Bis zur Einführung von Sprengmaschinen wurden die Glasröhren gezogen, geritzt und an einer sich drehenden Steinscheibe abgesprengt. Durch Erwärmen wurden die Ränder abgerundet. Kleine und kleinste Perlen wie Rocailles, Margaritini oder Schmelzperlen wurden in dieser Technik hergestellt.


<< Hachure Hämatit >>


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