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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Handstein / Handschmeichler

Als "lapides manuales" (eine Hand voll Stein).

In Handsteinen, (Gesteinsstücke, sogenannte Erzstufen in Form kleiner Gebirge) die als Schaustücke dienten, wurden häufig szenische Darstellungen eingeschnitten oder die kleinen Gebirge mit - aus Silber, Elfenbein oder Koralle gefertigten - Figuren bestückt. Oft haben solche Exemplare einen aus Silber geschmiedeten Standfuß. Handsteine sind typische Objekte der Kunst- und Wunderkammern der Spätrenaissance.

Schöne Beispiele gelangten in die Kunstkammer auf Schloss Ambras bei Innsbruck. Sie stammen zum Teil aus der Silbergrube von Schwaz (Tirol). Frühe Handsteine waren durchwegs hochformatig und meist religiösen Themen gewidmet. Ab den 17./18. Jh gingen die Handsteine etwas in die Breite und hatten überwiegend profane Motive.


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