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Hochzeitstaler Anlässlich der Verlobung war es üblich, dass sich die Brautleute gegenseitig eine Münze schenkten (der Ringtausch kam erst zu späterer Zeit). Die Münzen wurden als Treuepfand aufbewahrt und teilweise an der Uhrkette oder als Schmuckanhänger getragen. Der Brauch wurde auch beibehalten, nachdem Verlobungs- und Eheringe üblich wurden. Ab dem 17. und 18. Jh gab es eigene Hochzeitsmedaillen (Schraubmedaillen oder Schraubtaler), in deren Innerem gemalte Darstellungen eines Brautpaares oder ein Porträtbild aufbewahrt wurde.
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