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Monokel Als Weiterentwicklung des Lesesteins, dem geschliffenen Beryll, findet man das Monokel bereits im 14. Jahrhundert. Anfangs noch mit der Hand über den Text oder vor das Auge gehalten. Das Einklemmen zwischen Wange und Oberlid kam erst im 16. Jahrhundert. Richtige Verbreitung, auch in der bürgerlichen Mittelschicht, erlangte das Monokel erst erst um 1800 und wurde nun zu einer Modeerscheinung. Ärzte sagten dem Monokel lange eine gesundheitsschädliche Wirkung nach, da man zu seiner Benutzung das Gesicht verzerren musste.
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