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Markasitschmuck Feuerstein, Schwefeleisen.
Eigentlich eine Falschbezeichnung, denn an Stelle von Markasit ist immer Pyrit (gleiche chemische Zusammensetzung, nur die Kristallisation ist anders. Markasit = rhombisch, Pyrit = kubisch) verarbeitet worden.
Neue Bezeichnung seit dem Gründerzeitalter. Zur gleichen Zeit entwickelte sich eine Art des Trauerschmuckes mit geschliffenen Pyritrosen. Diese wurden in erster Linie in Silber eingefasst. Da damals auch die Hochblüte des Malers Markart, Hofmaler Kaiser Franz Joseph I., war, nannte man den Silberschmuck mit den Pyritsteinen "Markasitschmuck". Der Markasit ist im geschliffenen Zustand nicht sehr widerstandsfähig und wird durch Einwirkung von Sauerstoff langsam spröde, letztendlich zerfällt er.
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