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Rauchfass Das Rauchfass wird seit dem Mittelalter in der kath. und orthodoxen Liturgie zur Räucherung mit Weihrauch verwendet. Die aus Kupfer oder Eisen gefertigten mittelalterlichen Rauchfässchen haben oft die Gestalt eines Bauwerkes mit Dächern und Türmchen. (Eines der silbernen Exemplare befindet sich im Stift Seitenstetten.)
In der Barockzeit fertigte man sie gerne urnenförmig an. Meist bestanden sie aus Silber und hingen an drei, durch einen Ring verbundene, Kettchen, an dem noch ein viertes Kettchen zum Öffnen des durchbrochenen Deckels befestigt war.
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