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Diadem Griech. diadema "Stirnbinde".
Im Altertum diente eine schmale Stirnbinde zum Zusammenhalten der Haare (Kopfbinden). Aus der Stirnbinde, die nach einem Sieg im kriegerischen oder friedlichen Kampfe getragen wurde, entwickelte sich der Lorbeerkranz = Imperatorreifen - der später aus Metall angefertigt wurde. Unter der Regierungszeit Kaiser Konstantins d. G.325 n.Chr. wurde der Grundstein zur Entwicklung der Krone aus dem Diadem gelegt. Im 6. Jhd. wurden die Metallreifen unter dem christlichen Kaiser Justinian d. Gr. mit Kopfbügel versehen. Die Verbindung in der Mitte wurde von einem Kreuz bekrönt (Bügelkrone). Zum Zeichen der Herrscherwürde wurde diese Krone aus Edelmetall hergestellt und mit Edelsteinen besetzt.
Die ursprüngliche textile Gestalt der Diadembänder hat sich in der Mitra und Tiara der geistlichen Würdenträger erhalten. In der heutigen Zeit hat das Diadem an Bedeutung verloren. Die Hochblüte dieses Kopfschmuckes der Damen war in der Zeit der Monarchien.
Das heutige "Diadem" ist für Frauen und Männer das Stoffband (mit Werbeaufschrift) zum Zusammenhalten von Haaren und zum Aufsaugen des Stirnschweißes bei sportlicher Tätigkeit.
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