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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Steinnuss

Seit dem Jahre 1826 wurden Steinnüsse als Elfenbeinersatz ("vegetabiles Elfenbein") in Europa eingeführt.

Es handelt sich um die Samen verschiedener Elfenbeinpalmen, z.B. der südamerikanischen Pandanee (Phytoelephas macrocarpa). Im essbaren fleischigen Teil der Frucht sind 6 bis 7 taubeneigroße, etwas flachgedrückte Samen eingebettet. Die, nach der Ernte weichen Samen, sind, nachdem sie getrocknet wurden, beinhart. Außen sind sie mit einer braun bis schwarzen 0,3 bis 0,4 mm dicken Schale umgeben. Vor allem dienten sie zur Herstellung von Knöpfen, Spielwürfeln und kleinen Drechslerarbeiten (auch Lagerschalen für Spinnräder wurden hergestellt). Folgende Elfenbeinnüsse wurden angeboten: Cartagena, Tahiti, Colon, Kleine Savanilla, Tomako, Gujaquil (wurde besonders in Wien verarbeitet) und die kleine Kokosnuss, auch Lissaboner Kokosnuss oder Coquilla genannt.


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