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Lalique, René Der bedeutendste Schmuckkünstler des Art Nouveau war der Pariser Goldschmied René Lalique (1860-1945), der erstmals 1895 mit seinen Arbeiten auffiel.
Die Arbeiten des wohl bedeutendsten Schmuckkünstlers des französischen Jugendstils, gliedern sich in zwei große Abschnitte. Der Schmuckkunst von 1890--1910 und daran anschließend die Glaskunst bis zu seinem Tode 1945.
Seine Motive waren meistens Frauengestalten, Pflanzen und Tiere.
Er setzte vorwiegend weniger kostbare Materialien wie Perlmutt, Perlen, Elfenbein, diverse Schmucksteine, Email und Glaseinlagen ein und verwendete kaum Diamanten.
Ab 1895 wurden Schmuckstücke und Objets d‘ Art aus der Werkstatt Laliques mit einem Namensstempel versehen, manchmal auch mit einer gravierten Signatur.
Lalique befasste sich intensiv mit der Technik des Emaillierens und zeigte großes Interesse für den Glasguss. (Zwischen 1908 und 1910 entstand ein serienmäßig produzierter Schmuck aus gegossenem Glas).
An Metallen verwendete Lalique vor allem Gelbgold und Grüngold, oxidiertes Silber, Platin und patinierte Bronze.
Lalique erzeugte neben Gewandschmuck (Knöpfe, Gürtelschnallen und -Schließen) auch Kopfschmuck (Diademe, Schmuckkämme), Broschen, Anhängeschmuck, Halsschmuck und Brustschmuck (Brustschmuck für Sarah Bernardt) sowie komplette Schmuckgarnituren.
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