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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Bronzeschmuck

Bronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn.

In der Neuzeit findet diese Legierung in der Schmuckherstellung kaum Verwendung.
Einzelfälle sind möglich, wobei die Oberfläche sicherlich galvanisch veredelt ist - entweder versilbert oder vergoldet.
Ist dies nicht der Fall, so würde nämlich beim Tragen des Schmuckstückes eine Oxidschichte in Form von "Grünspan" auf der Haut entstehen. Dies ist übrigens bei allen unedlen Metallen, wenn sie nicht galvanisch geschützt werden, der Fall.
Bronze: 80 bis 90 Prozent Kupfer und 10 bis 20 Prozent Zinn. Die alten Bronzen enthielten außer Kupfer und Zinn oft Blei, Zink und Eisen. Bei altindischen Bronzen beträgt der Eisengehalt 8 Prozent; altjapanische Bronzen enthalten Gold und Silber. Die beste Bronze ist das sogenannte Kanonengut (91 Prozent Kupfer und 9 Prozent Zinn); das Glockengut enthält 80 Prozent Kupfer und 20 Prozent Zinn. Je nach dem Kupfergehalt ist auch die Farbe der Bronze verschieden. Bei einem Kupfergehalt von 90 Prozent oder darüber ist die Farbe rot bis rotgelb, bei 88 Prozent orange, bei 85 Prozent reingelb, bei 80 Prozent hellgelb.


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