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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Sandguss

In der Schmucktechnik wurde der Sandguss 1950/60 für einfache Schmuckgüsse eingesetzt. Der Arbeitsvorgang war kompliziert. In einem geteilten Eisenrahmen wurde ein feinkörniger Quarzsand eingesiebt, wobei die Hälfte des zu gießenden Modells bereits eingelegt war. Die zweite Hälfte des Rahmens wurde aufgesteckt und der gleiche Vorgang wiederholt. Der feinkörnige Quarzsand musste leicht feucht sein. Zur Geschmeidigkeit wurde dieser mit dunklem Bier befeuchtet. Nachdem beide Teile eingesiebt waren und das Modell aus Edel- oder Unedelmetall umhüllt vom Quarzsand war, wurde der Gussrahmen vorsichtig erwärmt und zum Trocknen vorbereitet. Anschließend vorsichtig wieder in zwei Teile zerlegt, das Modell entfernt und ein Luft- und ein Eingusskopf geschnitten. Nachher neuerlich zusammengefügt und zum Eingießen vorbereitet. Die Form war meist nur einmal verwendbar. Ab Mitte der 60er Jahre hatte man den Sandguss durch den Schleuderguss (Wachsmodellausschmelzverfahren) ersetzt.


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