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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Alpaka - Alpacca

Geläufiges Wort zur Bezeichnung einer Neusilberlegierung. "Indianisch-Spanischen" Ursprungs. Legierung aus Kupfer, Nickel und Zink (meist 20-30 Prozent Ni, 5 Prozent Zn, Rest ist Cu). Abgeleitet von einer in Südamerika gehaltenen Lama-Art und aus dessen hergestellter silbergrauer Wolle. Richtige Schreibweise: "Alpaka" oder auf Grund des eingetragenen Warenzeichens "Alpaca". Falsch: "Alpacka".
An Stelle von Alpaka spricht man auch von Silber-Surrogat. Es ist dies ein Silber-Ersatzmaterial das zusammengesetzt ist aus Kupfer: 45-65 Prozent, Nickel 10-25 Prozent, Zink 10-40 Prozent. In der Regel wird Alpaka versilbert wobei eigene Handelsnamen entstehen wie z.B.: Alfènide, (1840 von Charles Cristofle entwickelt und später auch als Christofle-Metall bezeichnet), Neusilber, China-Silber (versilbertes Messing), German silver, Tomback.
Versilberte Gegenstände aus Neusilber, die in der Gastronomie verwendet werden, bezeichnet man als "Hotelsilber" (z.B. versilbertes Essbesteck).
Heute fast nicht mehr bekannt ist die Bezeichnung Packfong. Bereits im 18.Jh. gelangte Packfong nach Europa. Alpaka wurde in Deutschland 1824 erstmals erzeugt, und von der österr. Firma Berndorf ab 1852 verwendet.


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