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Gablonzer Schmuck Benannt nach der nordböhmischen Stadt Gablonz (tschechisch: "Jablonec nad Nisou"), eine Glasbijouterie- und Gürtlerstadt. Nach 1945 haben sich die heimatvertriebenen "Gablonzer" nach Deutschland und zu einem großen Teil auch nach Österreich abgesetzt und sich in Oberösterreich, um Enns, etabliert. Heute erreichen sie in Form einer Genossenschaft einen hohen Marktanteil des berühmten, auf Unedelmetall basierenden Gablonzer Schmuckes.
In Tirol sind es hauptsächlich die ehemaligen Granatschleifer, die sich dort etablierten, wie unter anderen auch Swarovski, die sauber geschliffene Glasimitationen der verschiedensten Qualitäten auf den Markt bringen.
Gablonzer Schmuck besteht aus "Unedelmetall". Dieser wird vielfach in einer Blei-Zinn-Legierung in Verbindung mit noch anderen Bestandteilen im Spritz-(Schleuder) Gussverfahren hergestellt.
Als "Steinbesatz" kommen einfache Press- oder Gussgläser, sowie hochspezielle Bleigläser, hand- oder maschinengeschliffen, in Anwendung. Eventuelle dazugehörende Ketten werden mittels Kettenmaschinen erzeugt. Die Oberfläche wird galvanisch gold- oder silberähnlich veredelt.
Das Gesamtbild ergibt bei allen Kreationen ein auffallendes Design.
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