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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Gold (Au)

Ableitungsform vom indogermanischen Wort ghel = schimmernd, blank, gelb, glänzend, glühend; griechisch: chrysos - Latein aurum.
In Ägypten dem "Osiris" = Sonnengott geweiht.
Symbol: = Sonnenzeichen - ein Reif, der einen Finger umschließt (göttliches Metall, nur von hohen geistlichen und weltlichen Würdenträgern getragen).
Chem. Zeichen: Au - Dichte: 19,3 bis 19,5 (Würfel mit 3,7 cm Kantenlänge = 1 kg) - Schmelzpunkt: 1064 Grad Celsius = 1337 Grad Kelvin - Siedepunkt: 2970 Grad Celsius = 3243 Grad Kelvin - Brinellhärte: zirka 18 bis 20 HB - Ordnungszahl: 79 - Eigenschaften: feuriggelbe Farbe, oxidationsbeständig, widerstandsfähig gegenüber Säuren und Laugen, im legierten Zustand hohe Polierfähigkeit händisch ausschlagbar = "Blattgold" auf zirka 0,0014 mm, sehr geschmeidig und dehnbar, 1 g auf zirka 2000 m ziehbar, Drahtstärke 0,006 mm, Folien kann man bis zu einer Stärke von 0,000125 mm herstellen.
Löslich in Königswasser, Quecksilber, Zyankali und Zyannatrium in Verbindung mit Sauerstoff.
Handelsformen: Barren, Blech, Draht, Granum (Granalien).
Kristallisation: Kubisch.


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