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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Mariatheresientaler

Man kann alle Taler, die während der Regierungszeit Maria Theresias geprägt wurden, als Mariatheresientaler bezeichnen. Es hat sich aber durch die Vielzahl der Prägungen in späterer Zeit nur ein Taler mit der Jahreszahl 1780 als eigentlicher Mariatheresientaler erhalten. Bei der Einlöse und Verarbeitung ergeben sich daher zwei Taler: Ein Original-Mariatheresientaler mit der Jahreszahl 1741-1750 und ihrem Kopfschmuck in Form einer Perücke und anders gelagerter Kleiderspange sowie das Fehlen des Münzzeichens als grobe Unterscheidung vom sogenannten nachgeprägten (Levante- oder Levantiner) Taler: mit Jahreszahl 1780 als Todesjahr, Witwenschleier, anders gelagerter Kleiderspange, Adler im rechten unteren Wappenteil fehlt, und Münzzeichen S.F. = Schöbl-Faby.
Der Taler, so berühmt, wurde in in- und ausländischen Münzstätten wie in Rom, Paris, Brüssel, London, Birmingham, Günzburg, Hall in Tirol, Mailand, Venedig, Kremnitz, Karlsburg, Bombay und Wien geprägt. Er wird noch heute als Schmuck- oder Hortungsmaterial im Wiener Münzamt geprägt, bisher 330,000.000 Stück.


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