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Anode Griech.: = Eingang
Anode = Positiv (+) polarisierte Elektroden einer Elektrolysezelle
Das Anodisieren ist ein elektrochemischer Vorgang, bei dem eine unedle Warenoberfläche in einem galvanischen Bad zu einer Anode geschaltet wird und so mit einem Edelmetall überzogen werden kann.
Das Edelmetall wird zur Anode, indem es mit dem positiven Pol einer Gleichstromquelle verbunden wird. Die unedle Ware wurde an den negativen Pol einer Gleichstromquelle angeschlossen und somit zur Kathode. Elektrolyte (Metallsalzlösungen) ermöglichen das Fliessen des Stroms zwischen zwei Elektroden.
Wenn der Gleichstrom angeschlossen wird, wird das Edelmetall der Anode als gelöstes Metall-Ion von der Kathode angezogen. Das Edelmetall aus der Salzlösung setzt sich auf der unedleren Warenoberfläche ab. Die Auflagenstärke ist überall gleichmäßig stark und kann genau gesteuert werden. Diese Technik heißt Galvanisieren.
Eine galvanische Anlage besteht aus der Stromquelle, einer Regeleinrichtung mit Strom- und Spannungsmesser, dem Badbehälter mit Elektrolyt, der Anode und der Kathode.
Wichtige quantitative Gesetzmäßigkeiten der Elektrolyse wurde 1832 von Michael
Faraday (1791-1867), Professor der Chemie in London, entdeckt. Von ihm stammen die Begriffe Ion, Anode, Kathode, Anion, Kation und Elektrolyt.
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