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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Platinlegierungen

Zur Herstellung des so genannten "Juwelierplatins" wird an Härtezusatz zugegeben: Palladium (geringster Einfluss); Rhodium und Iridium härten am besten.
In der Regel verzichtet man auf CU-Zusätze, da schon durch geringe Mengen an Iridium die Widerstandsfähigkeit und durch kleinere Zusätze an Palladium die Geschmeidigkeit gegeben ist. Palladiumzusätze hellen die Legierung auf. Neuere Technologien zeigen bei Legierungen mit Kupfer gute Ergebnisse und man spricht daher von Platinkupferlegierungen:
96 Prozent Pt + CU = Gusslegierung,
95 Prozent Pt + Pd = geeignet für Pavé-, Carreau-, Carmoisierungen und Inkrustrationsfassungen,
90 Prozent Pt + Pd + Ir, 80 Prozent Pt + Pd + Ir für verschiedene Techniken geeignet.
Platinlegierungen mit Kobalt sind magnetisch.


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