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Quecksilber Lat. Hydragyrum = flüssiges Silber.
Quecksilber ist ein flüssiges,
silbrig-glänzendes Schwermetall. Es ist neben Brom das einzige Element, das noch
bei Raumtemperatur flüssig ist. Erst bei -39°C wird es fest. Im Mittelalter wurde es zu den Edelmetallen gezählt. Man nannte es auch flüssiges
Silber oder Mercury.
Nach Untersuchungen müssen die Chinesen
Quecksilber und Zinnober (Quecksilbersulfid) seit 2500 vor Christus gekannt
haben.
Schmucktechnische Bedeutung nur bei der Feuervergoldung
und Feuerversilberung.
- Chemisches
Zeichen: Hg.
- Dichte:
13,6 flüssig, 14,2 fest.
- Schmelzpunkt:
-38,9 Grad Celsius.
- Lösung: in
heißer Schwefelsäure, Königswasser und verdünnter Salpetersäure - löst
alle Metalle außer Kobalt, Eisen und Nickel.
- Verwendung:
Medizin und Technik - Auszug von Gold und Silber aus ihren
Erzen.
Quecksilberdämpfe und Salze sind äußerst giftig, daher
besondere Vorsicht. Eingeatmetes Quecksilber verbleibt lange im menschlichen
Körper und wird nur sehr langsam durch den Harn wieder ausgeschieden.
Anfang des 16. Jh. widmete auch
Paracelsus diesem Element viel Aufmerksamkeit.
Folgen einer Quecksilbervergiftung können sein: Zahnfleischbluten,
Gedächtnisschwäche, Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Durchfall,
eine Schädigung des Gehirns und der Nieren,
schwere Schädigung des Nervensystems und eine Schädigung des Erbgutes.
Erste Hilfe: Erbrechen erregen, Tierkohle,
Abführmittel, Arzt.
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