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Reichsinsignien Die Insignien des hl. römischen Reiches deutscher Nation
Reichverzierte Hoheitszeichen des röm.-deutschen Kaisers bis 1806: Königs- und Kaiserkrone, Zepter, Reichsapfel, Schwert, Sporen, Krönungsmantel. 1424 - 1796 und 1938 - 1945 in Nürnberg aufbewahrt, deshalb Nürnberger Reichkleinodien, seit 1945 in der Wiener Schatzkammer.
Die bedeutendsten Insignien:
Krone; reichverzierter, kunstvoller Kopfreif mit Spangen und Bügel zum Zeichen der Herrscherwürde, die wie alle anderen Insignien weitervererbt wurden. Bedeutendste Reichskronen: Krone des Heiligen Römischen Reiches, Privatkrone Kaiser Rudolf II., nach 1804 die Krone des Kaisertums Österreich.
Zepter, mehr oder weniger reich verzierter Stab, zählt zu den ältesten, schon in der Antike gebräuchlichen Symbolen der Herrschergewalt. Zählt aber bei den Teilen des Reichsschatzes zu den jüngsten und wurde erst in der jetzigen Form im frühen 14. Jahrhundert geschaffen.
Apfel, reichverzierte Kugel mit Kreuz, ein altes Symbol für die Allmacht des mittelalterlichen Kaisertums. Er stellt in der Kugelform die weltliche und in der Kreuzform die geistliche Macht dar.
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