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Schmucklexikon von Prof. Leopold Rössler

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Scheuern

Trommeln oder Trommelpolieren. Maschineller, oberflächenglättender Arbeitsvorgang bei Schmuckstücken, die nicht oder schwer händisch am Poliermotor zu polieren sind. Geeignet für Massenware. Seit zirka 40 Jahren bekannt. In sechseckigen Trommeln (früher Holz, heute Kunststoff oder Glas), wird eine bestimmte Füllmenge Stahlkugeln oder Stifte mit Wasser und Gleitmittel gegeben, der langsam laufende Motor, zirka 60 U/min., bewirkt, dass die einzelnen Stahlteile eine Rollreibung an den Oberflächen der Schmuckstücke vornehmen. Anwendung zum Entzundern (Entfernen von Glühschichten), Reinigen oder Putzen, Entgraten oder Kanten runden, Schleifen, Feinschleifen oder Glätten und Polieren. Neueres System: Fliehkrafttrommelmaschinen.


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