Bildstickerei, Sammelbegriff für verschiedene Arten von Bildstickerei.

Im Mittelalter waren Teppiche aus gewebtem Leinen, verziert mit farbigen Stickereien,  gebräuchlich. Als Bildstickerei wird auch die im Barock übliche Applikationsstickerei bezeichnet, bei der silhouettiert ausgeschnittene Stoffstücke Verwendung fanden. Seit dem 19. Jh. sind vor allem Arbeiten mit Gitterleinen üblich (Canevas oder Stramin genannt), das nach Vorlagen in Kreuzstichtechnik bestickt wird. Das Verfahren dient u. a. zur Herstellung von Möbelbezügen, Pölstern und Wandbildern.  Vgl. * Wirkarbeiten, * Gobelin.


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