Büttenfrau/Büttenmann, in Weingegenden (besonders im Rheingebiet, im Elsass und in der Schweiz) im 16./17. Jh. gebräuchliche, von Goldschmieden gefertigte Trinkgefäße in Gestalt eines Winzers (einer Winzerin) mit einer Bütte (Holzbehälter zur Aufnahme von Trauben) auf dem Rücken.

Am burgundischen Hof waren solche Gefäßfiguren bereits im 15. Jh. bekannt. In alten Inventaren werden diese meist * übergoldeten Silberfiguren manchmal Winzerin und Winzer, Buckitrager, Buttenmännel oder Rebseppi genannt.


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