Daktyliothek, griechisch, "Ringbehälter", ursprünglich antike Fingerringsammlung, später Bezeichnung für eine Sammlung geschnittener Steine (* Gemmen, * Kameen), wie sie im Altertum und in der Renaissance beliebt waren.

Im 18. Jh. wurden auch Sammlungen von Abgüssen antiker Steinschnitte Daktyliothek genannt. Bekannte Daktyliotheken befinden sich in Florenz (Uffizien), St. Petersburg (* Eremitage), Paris (Bibliothèque Nationale) und Wien (Kunsthistorisches Museum). Vgl. * Glyptothek.


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