Daphne, griechisch, "Lorbeer".

Die Nymphe dieses Namens war eine Tochter des Flussgottes Penaios. Um den ungestümen Nachstellungen des Gottes * Apollon zu entgehen, rief Daphne die Erdmutter * Gäa um Beistand an und verwandelte sich mit deren Hilfe in einen Lorbeerbaum. Anderen Quellen nach brachte Gäa die Nymphe nach Kreta, wo Daphne fortan unter dem Namen * Pasiphae lebte. An der Stelle, wo Gäa die Nymphe entrückt hatte, ließ sie einen Lorbeerbaum sprießen, aus dessen Zweigen sich Apollon einen Kranz flocht. Im frühen Christentum galt Daphne als Sinnbild der Keuschheit, etwa in der * koptischen Kunst. Die ersten nachantiken Darstellungen lassen sich ins 14./15. Jh. datieren. Besonders beliebt war das Motiv der Verwandlung Daphnes in der Kunst der Barockzeit (* Apollon und Daphne).


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Daphnis und Chloë »


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