Dünndruckausgabe, Druckwerk auf hochwertigem dünnen Papier (von ca. 30 g/qm), um zu vermeiden, dass Bücher mit umfangreichem Text unhandlich und schwer werden. Das Papier heißt auch (nach der Verwendung) Bibeldruckpapier. Es muss viel Füllstoffe (* Kaolin) enthalten, damit die Schrift der Gegenseite nicht durchscheint. Im 19. Jh. sehr geschätzt wurden in Oxford auf dem so genannten "Oxford India Paper" gedruckte Dünndruckausgabe.


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Dünnpfennig »


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