Edelmetall, Bezeichnung für luftbeständige (besonders reaktionsfest gegen Sauerstoff) und in verschiedenem Maße säurebeständige Metalle. Zu den Edelmetallen zählen: * Gold, * Silber und die seit Mitte 19. Jh. bekannten Platinmetalle (VIII. Nebengruppe des Periodensystems der chemischen Elemente) Iridium, Osmium, Palladium, Rhodium, Ruthenium und * Platin.

Das teilweise in gediegener Form vorkommende Gold wurde schon in den ältesten bekannten Kulturen der Menschheit verarbeitet. Nach der Antike ging die Verwendung von Gold stark zurück und wurde erst im 15./16. Jh. durch die Importe der Spanier und Portugiesen wieder aktuell. Neben Goldschmiedearbeiten wurde viel Gold zur Herstellung von Goldmünzen verwendet. Seit dem 17. Jh. verarbeiteten die * Goldschmiede überwiegend Silber und verwendeten Gold hauptsächlich für Schmuckstücke, zur Herstellung von * Blattgold und bei * Vergoldungen von Kunstgegenständen. Platin hat sich als Material für Schmuck und Kunstgegenstände kaum durchgesetzt.


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