Elisabeth, griechisch, nach hebräisch Eliseba, "Gott ist Fülle", Name der Kusine Marias (* Heilige Sippe).

Elisabeth und ihrem Mann, dem Priester * Zacharias, war der gewünschte Kindersegen bis ins hohe Alter versagt geblieben. Als Zacharias im Tempel vom * Erzengel Gabriel die Geburt eines Sohnes prophezeit wurde, konnte er dies vor Freude nicht glauben. Er bat um ein Zeichen und verlor daraufhin die Sprache. Die Gottesmutter Maria hatte vom Erzengel Gabriel bei der Verkündigung (* Annuntiatio) von der unerwarteten Mutterschaft Elisabeths erfahren und sich daraufhin auf den Weg gemacht, um Elisabeth aufzusuchen (* Heimsuchung Mariä). Bei ihrer Ankunft hüpfte das Kind frohlockend im Leibe Elisabeths (* Lukas 1, 44).

Als man an dem neugeborenen Knaben im Tempel die * Beschneidung vornahm, war Zacharias noch immer stumm, deshalb beantwortete Elisabeth die Frage nach dem Namen des Kindes mit "Johannes". Nachdem Zacharias den Namen seinerseits schriftlich bestätigt hatte, erlangte er seine Sprache wieder. Der Legende nach hielt dabei Maria den kleinen Johannes, später "der Täufer" genannt, in den Armen.


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Elisabethanischer Stil »


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