Federzeichnung, mit * Federn aus Schilfrohr (lateinisch canna) oder den Kielen von Vogelfedern (lateinisch penna), später Stahlfedern, mittels * Tinte, * Tusche oder * Sepia hergestellte, bisweilen auch * kolorierte, d. h. * lavierte * Handzeichnung.

Als Bildträger dient üblicherweise * Papier, bei alten Federzeichnungen auch * Pergament, im Altertum * Papyrus (im Mittelmeerraum). Vor Erfindung der Druckgraphik (* Holzschnitt, * Kupferstich etc.) war die Federzeichnung die gebräuchliche Illustrationstechnik, angewendet etwa zur Bebilderung der * Biblia pauperum, des * Heilsspiegels, des * Physiologus oder des * Utrechtpsalters. Manche Künstler spezialisierten sich auf eine Kombination von Pinsel- und Federzeichnung, etwa J.-H. Fragonard und F. Guardi, andere wieder grundierten vorher die Blätter, oder die Zeichnungen wurden nach Fertigstellung weiß * gehöht.


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Fegatin »


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