Glasmacherpfeife, Metallrohr von einem bis eineinhalb Meter Länge mit einem dem Mundstück gegenüberliegenden abgerundeten Ansatz. Die Glasmacherpfeife war bereits im 1. Jh. v. Chr. im römischen Reich bei syrischen und alexandrinischen Glasmachern in Verwendung. Beim Eintauchen der Glasmacherpfeife in die im Schmelzofen befindliche flüssige Glasmasse bleibt diese an der Glasmacherpfeife haften und wird durch Einblasen von Atemluft in das Rohr, unter ständigem Drehen desselben, nach Wunsch geformt. Manchmal kommen auch einfache Hilfsmittel, wie gabelförmige Holzstücke, hinzu, die das Formen von Glasprofilen vereinfachen, bzw. die Schmelze wird zur Formgebung in eine Form geblasen.


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Glasmalerei »


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